#04 Schluss mit Floskeln: Rückkehr zur Tiefgründigkeit

Shownotes

Moin zur vierten Episode von Haltung, bitte! Sachar Klein bekommt in dieser Woche Unterstützung von seinem hypr-Kollegen Simon Pröber. Als Gästin begrüßen sie Anne-Kathrin Gerstlauer, die Gründerin von „Text-Hacks“, um die Aufregung rund um KI-Texte von Politikern und Medienhäusern sachlich zu analysieren.

Muss künstliche Intelligenz zwingend die Authentizität zerstören? Die Runde räumt mit Vorurteilen auf und zeigt, warum ein Text immer nach seinem Handwerk und Inhalt bewertet werden sollte – völlig egal, welche Werkzeuge im Spiel waren. Sie erklären, warum die Flut an belanglosen Inhalten uns zwingt, wieder tiefer zu schürfen und echte Expertise zu zeigen.

Außerdem im Gepäck: Unsere Wins der Woche. Simon analysiert den konstruktiven Umgang von Gerald Asamoah mit sportlichen Stereotypen. Sachar blickt zurück auf die K5-Konferenz und erklärt, was die Kommunikationswelt von diesem Branchen-Klassiker lernen kann.

Dieser Podcast wird produziert von TLDR Studios.

Transkript anzeigen

00:00:14: Herzlich Willkommen zu Haltung Bitte dem Podcast, in dem wir uns mit Fragen aus der Weltgeschichte und aktuellen Beschäftigten vor dem Hintergrund was das alles mit Kommunikation zu tun hat bzw.

00:00:25: wie man diese Sachverhalte aus dem Blick der professionellen Kommunikationsbetrachten beurteilen und besprechen kann.

00:00:32: Das wollen wir auch heute wieder tun.

00:00:35: Heute wird unser Set aber ein bisschen anders sein.

00:00:39: Mein Name ist Daha.

00:00:40: Mich kennt ihr schon aus den bisherigen Episoden, wen ihr nicht kennt es meinen heutigen Sidekick Sparrings Partner Co-Host Simon.

00:00:49: Hallo Simon!

00:00:51: Hallo guten Tag!

00:00:53: Simon.

00:00:53: wer bist du?

00:00:54: Was machst du so im normalen Leben wenn du nicht gerade Süßigkeiten isst?

00:01:00: Wenn ich nicht gerade süßigkeiten esse oder andere leckere Sachen esse dann arbeite ich unter anderem für Hyper oder nicht unter anderem, sondern vor allem für Hyper.

00:01:10: Ich bin seit fünf Jahren mittlerweile an Wort und mache da Zielebe-Kommunikationen.

00:01:15: Davor habe ich fast acht Jahre lang im Profifußball gearbeitet beim ersten FC Köln in diversen Rollen Kommunikation gemacht von irgendwie Vereinsmagazin bis Social Media bis Vorstand und Geschäftsführung in der Kommunikion begleiten.

00:01:31: Und wiederum davor – ich bin schon ein bisschen älter war ich Journalist.

00:01:36: Ich bin von Haushaus, bin sozusagen gelerter Journalist.

00:01:39: Hab das von der Pika auf gelernt und hab da unter anderem auch eine Zeit lang mit unserer heutigen, das Spoiler ich schon mal mit unseren heutigen Gästen zusammengearbeitet.

00:01:48: Bitte noch nicht spoilern, das machen wir später in gebührender Form.

00:01:52: Dir zu ehren habe ich heute ein Fußballtrikot angezogen und du sitzt ja heute auch vor einem Bild, dass uns an bessere Zeiten erinnert als Deutschland noch nicht Fußballentwicklungsland gewesen ist.

00:02:01: Ich dachte dieses Trikot, dass ich optisch wahnsinnig schön finde und es hier auch ein historisches Trikots sein wird im Futur zwei...ne Futur eins gewesen sein wird Futur Eins.

00:02:16: Ja Ich dachte, dieses Trikot wird der deutschen Nationalmannschaft wahnsinnig großes Glück bringen bei der Fußball-Weitmeisterschaft.

00:02:23: Aber wir sind durch ein tiefes Tal da drehen gegangen und haben allesamt die Lust am Fußball verloren – ich zumindest!

00:02:31: Du auch, sonst wärst du vielleicht nicht noch immer beim ersten FC Köln?

00:02:35: Eine

00:02:39: gute Frage.

00:02:39: Ich wollte tatsächlich irgendwann mal so nach sieben, acht Jahren hatte ich das Gefühl, ich habe es irgendwie durchgespielt werden aufgestiegen, abgestiegen.

00:02:47: War im Europapokal.

00:02:50: Hab irgendwie viel mitgemacht gefühlt und dachte ... Hast

00:02:52: du Poldi erlebt?

00:02:54: Also nur bei Besuchen.

00:02:55: der war nicht spieler als ich da war aber er war hin- und wieder mal zu Besuch.

00:02:59: also ich hab ihn einmal getroffen Aber auch das war irgendwann so dass ich nicht gesagt habe jetzt hält es mich dann noch so und ich wollte gerne nochmal was anderes machen weil das war noch etwas was ich aus dem Journalismus oder am Journalismus so geliebt habe dass man sich fast jeden Tag, wenn man möchte, mit komplett neuen Dingen befassen kann.

00:03:16: In neue Dinge rein denken kann und da wahnsinnig viel lernen kann jeden Tag.

00:03:22: Und das war beim Fußball irgendwann so, dass ich das Gefühl habe, das hab' ich jetzt irgendwie alles mal mitgemacht und gesehen.

00:03:28: Deswegen wollte ich dann gerne nochmal was ganz anderes machen, was aber auch irgendwie

00:03:31: im Glück zu

00:03:32: tun hat.

00:03:32: Dann zählten sich unsere Wege nicht gekreuzt – das finde ich sehr schön!

00:03:35: Jetzt sind wir Kollegen-Behypern.

00:03:37: Nichtsdestotrotz, ich lasse dich nicht von alleine und kehre nochmal zu Poldi zurück.

00:03:43: Poldi ist ja im Grunde ein Mysterium in jeder Beziehung.

00:03:50: Sagenumwoben sind seine vielen Sprüche, die er so ganz beiläufig fallen lässt.

00:03:55: Hast du einen Lieblingspoldi-Zitat?

00:03:57: Ich hab zwei!

00:03:59: Fangen du mal an.

00:03:59: bitte ich krieg grad eins nicht mehr ganz zusammen.

00:04:02: vielleicht ist es das

00:04:03: also mein allerliebstes.

00:04:05: ist Fußballs wie Schachnur ohne Würfel.

00:04:08: Ich wollte gerade sagen, es gibt eigentlich so ein Würfel-Zitat.

00:04:11: Aber ist das eigentlich so?

00:04:12: Hat er das jemals gesagt oder ist das wie bei Mark Twain, dass einfach alle lustigen Sprüche und alle schlauen Sprüchen im Zweifel... Also alle Schlauen sprüche wurden ja im Zweife von Mark Twains gesagt.

00:04:22: So habe ich mir das gemerkt.

00:04:23: Ist das vielleicht so eine der Fußballlegenden?

00:04:26: oder hat er das wirklich gesagt?

00:04:28: Also keine Ahnung!

00:04:29: Ich war nicht dabei.

00:04:30: Wir bräuchten jetzt zwei voneinander unabhängige Quellen die das bestätigen würden.

00:04:34: aber da niemand das Gegenteil behauptet würde ich sagen stimmt

00:04:37: Ja, das kann sein.

00:04:38: Ich bin bei Fußball-Zitat und ich habe ein anderes Lieblingsfußball-Zitat, was ich früher immer als Ende von Präsentationen gestellt habe.

00:04:45: Das war ein Zitat von Horst Ruebesch.

00:04:48: Und das war – ich sage nur einen Wort!

00:04:50: Vielen Dank!

00:04:53: Ach Fußball!

00:04:54: Fußball könnte so schön sein wenn Fußball nicht so furchtbar wäre.

00:04:57: es gibt ein anderes Wunderbares Zitate aus dem Fußball, mit dem wir vielleicht dann auch das Gerede über Fußball sein lassen.

00:05:06: Nämlich beim Fußball geht es nicht um Leben und Tod Es geht um viel mehr von Bill Shankley, der Liverpool-Legende.

00:05:13: insofern Lieber Simon, schön dass du heute da bist.

00:05:16: Ich freue mich auf die Episode Mit dir Und ich freue mich Auf das was wir heute vorhaben.

00:05:24: Wir kommen zu unserer von mir total geliebten Rubrik, kommunikativer Wind der Woche.

00:05:32: Total blödsinnig das eigentlich kommunikativa Wind der Woche zu nennen weil wir ja ein Podcast sind der alle zwei Wochen erscheint und uns dann sogar auch Dinge beziehen die teilweise mehrere Wochen zurückfliegen zurückliegen.

00:05:46: Das soll uns aber heute überhaupt nicht stören.

00:05:50: bevor ich anfange oder nicht anfange Simon Was ist dein kommunikativer Win der Woche, der auch jetzt einige Wochen zurückliegen könnte?

00:06:00: Genau da wir ja nicht wöchentlich erscheinen habe ich einen kommunikativen Winn.

00:06:04: Der aus meiner Sicht aber aktuell bleibt auch wenn er schon etwas zurück liegt.

00:06:08: und einige von euch werden sich noch erinnern Das während der Fußball-WM, der gute Bastian Schweinsteiger vorübergehend in der Kritik stand.

00:06:15: Weil er sich zum afrikanischen Fußball im Gänze geäußert hat als es um den Deutschlandgegner Elfenbeinküste ging und gesagt hatte wir wären ein bisschen wild, ein bisschen unorthodox Und manchmal nicht so ganz von der Taktik geprägt in ihrem Spielstil.

00:06:30: Das ist ein kommunikativer Fail gewesen weil ihm dazu recht vorgeworfen wurde mit Klischees zu handieren über afriikanisches Sportleiden.

00:06:39: Den Win, den ich aber hervorstellen will und der aus meiner Sicht heute noch Gültigkeit hat ist das was Gerald Asamoa daraufhin geäußert hatten.

00:06:46: Ein ehemaliger Nationalelf-Kollege von Bastian Schweinsteiger, der mit ihm auch in der Fußballnationalelf gespielt hat selbst Wurzeln hat die in Afrika liegen.

00:06:55: und sprechen wir schon wieder über Afrika obwohl Afrika natürlich mehr als fünfzig Länder sind.

00:06:59: Wir sprechen ja auch nicht irgendwie von Europa wenn wir etwas über Deutschland sagen wollen per se.

00:07:05: Und er hat eben gesagt dass in diese ganze Debatte ist das jetzt ein Rassist oder nicht, dass ihn das weniger interessiert.

00:07:11: Sondern er sagt liebe Leute lasst uns doch diese Geschichte mal nutzen und ernsthaft unsere Denkmuster hinterfragen die wir als Gesellschaft noch immer unbewusst mit uns rumtragen, dass wir Dinge sagen die nicht so gemeint sind aber am Ende doch zu rassistischen Aussagen führen.

00:07:28: Und da ging es für mich darum was man tatsächlich nicht nur jetzt bei Schweinsteiger gesehen hat sondern immer wieder beobachten kann in der Kommunikation rund um Sport dass da Styrotype bedient werden, wo Assamore darauf hingewiesen hat.

00:07:40: Auch da gibt es Untersuchungen zu, die ergeben haben das zum Beispiel KommunikatorInnen bei Fußballspielen per se dazu neigen, bei schwarzen Spielern die Athletik zu loben und bei weißen Spielerinnen die Spieleinträgenz zu

00:07:54: lobe.".

00:07:56: und das taktische Verständnis.

00:07:57: Und das ist sozusagen statistisch erwiesen, dass es öfter vorkommt, wo wir alle wissen, dass Menschen egal welche Hautfarbe nicht per se intelligenter oder anderes sind.

00:08:07: Und Asamo hat da eben den Appell geäußert, lass uns mal diese Denkmuster hinterfragen!

00:08:11: Ich glaube wie sehen sie in ganz vielen Stellen?

00:08:15: Da wäre ich froh drum wenn zu sagen dieser Episode weniger dazu führen würde, dass irgendwie es darum geht ob Schweinsteiger ein Rassist ist sondern eher dazu führen Bei uns allen, ob wir mal unser Denkmusster in der Hinsicht hinterfragen.

00:08:29: Ja voll gut!

00:08:30: Was mir an der Sache oder auseinandersetzung so gut gefallen hat muss ich eigentlich sagen und das sag' ich auch als jemand, der Bastian Schweinstecker als Fußballer vergötet hat und wirklich geliebt hat.

00:08:44: also für mich war Bastian Stecker der Fußballer zu dem ich meinen Das ist ein sehr guter Rundfunk.

00:08:56: Ich habe vor dem Hintergrund, dass da jemand in das Kreuzfeuer geraten ist, den ich an sich supergut finde und auch gerne weiter in supergutt finden möchte auf einer persönlichen Ebene und wenn wir das tun, dann gibt es auch immer recht schnell Rücktrittsforderungen oder die Forderung dass jemand gekänzelt werden soll.

00:09:30: Aber eigentlich sitzen wir uns gar nicht mit der Sachebene auseinander was eigentlich gesagt wurde, was wir daraus lernen können wie wir unser Verhalten vielleicht anpassen können sondern es geht immer darum wie schaffen wir es das Köpfe rollen?

00:09:40: Und wenn Köpfen rollen, dann geht es eigentlich gar nicht mehr um die Sachebene.

00:09:44: ändern dann eben nicht unser Verhalten, sondern wir glauben dass wenn jemand aus der Öffentlichkeit verschwindet oder das wenn wir jemanden aus einer Position entfernen.

00:09:52: Dann wird sich schon alles ändern.

00:09:53: aber wenn wir uns nicht ändern und wenn wir Uns nicht hinterfragen in unseren Ansichten und Denkweisen so wie gerald also moors von uns gefordert hat dann ändert sich am ende auch nichts Wenn da anstelle von bastien schwanscher in zukünftem thomas miller oder sandro wagen oder gott weiß wer steht Sondern dann wird die nächste person vielleicht wieder irgendein unbedachten Satz sagen, einfach weil es schon immer so gewesen ist.

00:10:15: Ganz gleich ob der jetzt nur Blonde schwarze braune Haare hat oder weiße oder schwarz ist.

00:10:20: Genau darum geht das

00:10:21: ähnlich.

00:10:23: Es geht nicht darum wer was sagt sondern was gesagt wird und darauf sollten wir uns fokussieren und deswegen fand ich diese Replik von Asamore so tatsächlich so konstruktiv.

00:10:34: Ja Ich auch.

00:10:36: Danke, Simon!

00:10:37: Das ist ein toller kommunikativer Win der Woche, der nun auch schon einige Wochen zurückliegt meiner ebenso.

00:10:43: ich war nämlich auf einer Konferenz und ich muss dazu sagen, ich habe früher mal in einem Leben definitiv vor Corona-Konferenzen total geliebt.

00:10:52: Ich bin so gerne auf Konferencen gegangen.

00:10:55: Ich hab...ich bin da auch auf sehr viele Konferencene gegangen und ich könnte jetzt eine ganze Reihe von Konferenten aufzählen Auch viele die es heute gar nicht mehr gibt, die ich alle niemals verpasst hätte.

00:11:05: Und dann kam Corona und irgendetwas in mir drin hat sich geändert.

00:11:10: Ich bin furchtbar gerne im Büro oder ich bin fuchbar gerne an einem Schreibtisch, wo ich arbeite.

00:11:17: Ich treffe mich immer noch gerne mit Menschen aber ich treff mich nicht mehr gerne in Menschenmengen mit Menschen weil das einfach irgendwie für mich zu wild geworden ist und wahrscheinlich bin ich einfach alt geworden und es hat nichts mit Corona zu tun Aber ich habe das definitiv an der Corona-Zeit oder nach der Corona Zeit an mir festgestellt, dass ich nicht mehr gerne auf Konferenzen gehe.

00:11:40: Erst recht nicht wenn es zu voll ist, wenn es so heiß ist, wo er nicht laufen soll... Wenn man sich auch irgendwie verläuft.

00:11:52: Und was ich auch nicht mag sind Konferenzen, wo man niemanden trifft.

00:11:56: Wo es leer ist also... Man kann es mir eigentlich nicht recht machen entweder das ist zu voll oder es ist zu leer.

00:12:01: Es ist so groß es ist so klein es ist irgendwie zu weit weg oder ist zu zentral.

00:12:06: und jetzt war ich gerade auf einer Konferenz tatsächlich auch zum ersten mal auf dieser konferenz obwohl sie nicht zum erstmal stattgefunden hat und da war alles anders.

00:12:15: Da habe ich mich wirklich von der ersten Sekunde an total wohl gefühlt Und hatte das Gefühl, dass es genau die richtige Größe.

00:12:22: Ich treffe genau dann Menschen, wenn ich auch wirklich im Stande bin mit ihnen zu sprechen und nicht nur irgendwie über den Flur zu winken.

00:12:29: Es waren tolle Vorträge, denen ich zugehört habe.

00:12:33: Nicht nur irgendwelche gekauften Slots von irgendwelchen Sponsoren, die der Veranstalter zulassen musste damit die Konferenz auch zukunftsfähig bleibt.

00:12:43: Das Essen war gut, das Essen war im Preis inklusive genug Wasser, weil es eben im Sommer stattgefunden hat und man nicht dehydriert war.

00:12:53: Und keine Kopfschmerzen bekam... Es war irgendwie alles richtig!

00:12:56: Und klar könnte ich jetzt eins oder zwei Punkte anbringen die ich auch als Potentiasier...

00:13:01: Welche Warste?

00:13:01: Welche war's denn?

00:13:02: Spann mich nicht länger auf die Folter

00:13:04: Aber spürst du die Stimmung, sie ist elektrisiert.

00:13:08: Also ich war auf der K-Fünf und die K-fünf ist eine wirklich nischige Konferenz in der es vor allem um e-commerce & commerce geht.

00:13:16: In der es mittlerweile aber um viel mehr als nur um diese zwei Themen geht natürlich auch mit den Einsatz von KI ein Thema mit dem wir uns ja gleich ganz ausführlich in unserem Case der Woche beschäftigen werden.

00:13:28: Aus einer kommunikativen Perspektive... K-Fünf großartig.

00:13:32: Auf der K-fünf, die jedes Jahr in Berlin im Sommer stattfindet sind so ca.

00:13:37: vier bis fünftausend Leute was echt viel ist.

00:13:40: Das hat sich eben nicht nach vier bis fünftausend Leuten angefühlt sondern eher so nach Vier Fünfhundert Leuten.

00:13:45: also ich bin ständig Leuten die ich kenne in die Arme gelaufen.

00:13:49: man stand dann plötzlich mit Leuten zusammen die ich noch nicht kenne Man kam ins Gespräch und hat neue Leute kennengelernt.

00:13:53: Es waren spannende Themen es waren teilweise auch ganz banale Themen aber eben mit Leuten endlich mal gesprochen hat oder endlich mal wieder gesprochen.

00:14:02: Das waren für mich zwei richtig tolle Tage und ein ganz grundes Erlebnis, und ich werde allen Menschen da draußen die diesen Podcast gerne hören einfach die Empfehlung gehen zur KFNF zu gehen.

00:14:14: Mir hat es wirklich viel Freude bereitet!

00:14:16: Ich war noch nie dort aber ich kenne diverse Leute, die auch auf der Bühne waren Karo Juncker, Alex Graf zum Beispiel fallen mir ein, die da auch jedes Jahr gerne hingehen.

00:14:26: Insofern das als Bestätigung... Das scheint zu scheinbar was gefunden zu haben, wo tatsächlich mehr dahinter steckt.

00:14:33: Danke für den Tipp!

00:14:34: Ja, was ich noch abschließend sagen möchte, was Ich glaube die Secret Source DK-Fünf ist und meines Erachtens auch lange der OMR gewesen ist und ich glaube auch bei der Republikan durchaus in manchen Zügen immer noch der Fall ist, dass es den Veranstalterinnen gelungen ist dieses familiäre Gefühl zu skalieren.

00:14:51: Und ich glaube, das lässt sich nicht bis in die Unendlichkeit skalieren, siehe OMR.

00:14:55: Ich glaube da haben wir alle mittlerweile das Gefühl es ist einfach so ein bisschen zu groß geworden aber immer noch zu wichtig um Sie nicht zu besuchen.

00:15:05: und bei der K-Fünf da ist es genau an dem Punkt, an dem du richtig viele Menschen da hast und es trotzdem sich vertraut anfühlt sogar für mich, der das erste Mal da gewesen ist.

00:15:19: Also wir sprechen heute über etwas, was in den letzten Wochen ein bisschen die öffentliche Diskussion geprägt hat.

00:15:24: Vor allem im Kommunikationsbereich.

00:15:27: Da dreht sich natürlich auch seit einigen Jahren mittlerweile vieles um künstliche Intelligenz und KI und die Frage wie man sie einsetzt.

00:15:35: Und da kam im Juni jetzt auch schon ein paar Wochen her eine Diskussion auf Als bekannt wurde dass der thüringische Ministerpräsident Mario Vogt In seinen Reden und Texten zum Teil KI generierte Passagen genutzt hat.

00:15:49: Da gab es vor allem einen Bericht, der ihm vorgeworfen hat, dass er in einer Ansprache zum Holocaust Gedenktag unter anderem KI-Passagen oder von der KI geschriebene Passage genutzt hat.

00:16:01: Er hat das verteidigt als Teil der modernen Kommunikation und wurde aber dafür kritisiert.

00:16:06: Nur wenige Tage später hat dann die Zeit berichtet, dass auch der Bundesdigitalminister Carsten Wildberger in großem Stil KI für Texte und Reden genutzt habe.

00:16:17: Er hat unter anderem einen Gastbeitrag aus dem Handelsblatt oder auch ein für die FAS durch so einen KI Prüfungstool gejagt, dann gesagt da ist ganz schön viel KI drin und es wurde auch ihm vorgeworfen dass das auch in Reden benutzt habe.

00:16:32: Auch da war's so, dass er das nicht irgendwie dementiert hat sondern gesagt hat ja das ist doch eine moderne Form der Kommunikation.

00:16:38: Und weil das eben zum Teil Gastbeiträge in Medien waren, die da moniert wurden ist diese Diskussion auch relativ schnell dahin geschwappt.

00:16:46: In die Frage wie setzt denn im Journalismus?

00:16:48: Also dürfen Politikerinnen in Reden und Texten und anderen Erzeugnissen KI zur Hilfe nehmen zu der Stellung von solchen Verlautbarungen.

00:16:57: und dann aber auch die Frage Wie sieht es im Journalismus grundsätzlich aus?

00:17:00: also muss so etwas gekennzeichnet werden wenn ein Gastbeitrag von einem Politiker erscheint bei dem KI mit dem Spiel war.

00:17:07: Und was ist eigentlich mit Artikeln von Journalistinnen, die ja auch so haben wir auch viele sich dann geäußert irgendwie KI nutzen.

00:17:12: Sei es zu Recherchezwecken aber vielleicht auch zum Redigieren von Texten.

00:17:17: und so kam eine öffentliche Diskussion auf, die sich mit der Frage befasst wie viel KI ist erlaubt?

00:17:23: Wie müssen wir sie kennzeichnen und wie gehen wir künftig damit um wenn wir unsere Glaubwürdigkeit bewahren wollen?

00:17:29: und darüber wollen wir heute sprechen.

00:17:32: Ja, genau.

00:17:32: Es gibt hier viele unterschiedliche Facetten von KI und ich glaube es ist auch spannend zu definieren was eigentlich KI isst und wie die Nutzung von KI klassifiziert werden kann weil man kann ja einen ganzen Text damit schreiben als eine Passage damit schreiben kann KI zum Denken und Gegendenken verwenden.

00:17:48: all das werden wir heute besprechen und zwar nicht so zweit.

00:17:51: dass wird wahrscheinlich ein bisschen eintönig werden wenn Simon und ich das tun sein.

00:17:55: wir haben eine fabelhafte Gästein Und ich glaube Simon du solltest sie besser vorstellen, weil ihr beide ja durchaus eine History habt.

00:18:03: In der Tat genau wir haben heute Verstärkung und haben zu Gast an Kathrin Gerstlauer deutschlandweit mindestens deutschlandsweit würde ich sagen bekannt als die Textkönigin also das was früher als ich im Journalismus gestartet bin hat man mir so ein altes gelbes verstaubtes Buch in die Hand gedrückt Wolf Schneider.

00:18:22: da stammt irgendwie alles drin was man in texten darf und was man nicht machen darf.

00:18:26: dass gibt es heute auch noch brauchen wir dabei nicht mehr, weil heute gibt es an Kathrin Gerstlauer und ihren fabelhaften Newsletter Text-Hacks.

00:18:32: Und viele Vorträge und vieles mehr ans Spin-Offs.

00:18:34: was daraus gewachsen ist wo sie... uns allen beibringt, wie man gut schreibt.

00:18:40: Und auch da hat sie schon vor Jahren mittlerweile muss man sagen das Thema KI mit aufgenommen weil sie natürlich auch gesehen hat dass KI ein Textwerkzeug ist und hat da allerhand gute Tipps und Empfehlungen wie man eben KI sinnvoll einsetzt.

00:18:53: darüber wollen wir heute mit ihr sprechen.

00:18:55: und ja wir haben eine gemeinsame Historie an Katrin, für mich ganz ungewohnt.

00:19:01: Ich kenne sie nämlich anders.

00:19:02: ich kennen Sie nur als AK so wurde sie damals genannt weil es wir beide vor ein paar jährchen her also die beiden für den Kölner Schatternzeiger der führenden Zeitung in Köln gearbeitet haben.

00:19:13: Ich weiß gar nicht mehr wie's da war AK ich war gerade aus dem Volo raus.

00:19:16: du kamst rein oder so jedenfalls.

00:19:18: Wir haben viel und gerne miteinander gearbeitet und genau imso mehr freue ich mich dich jetzt hier wieder zu sehen und heute mit dir zu sprechen.

00:19:26: Ja, ich freu mich mega.

00:19:28: Hallo ihr zwei!

00:19:30: Hallo und herzlich willkommen.

00:19:32: Was sagst du zu Siemens Anmoderation von dir?

00:19:35: War das Arbeitsgetreu?

00:19:37: Und was glaubst du?

00:19:38: wie viel KI war in dem, äh...was er gerade gesagt hat?

00:19:43: Ehrlich gesagt es ist mir sogar relativ egal.

00:19:47: Ich finde es war authentisch.

00:19:48: Es steckt etwas Persönliches drin.

00:19:50: Das ist ja auch immer so dass was zählt.

00:19:52: Hättest du mir jetzt ne sozusagen den nicht vorhandenen Wikipedia Beitrag über mich vorgelesen?

00:19:57: Das wäre, glaube ich, komisch gewesen.

00:20:00: Ja aber ich bin gespannt auf die Antwort!

00:20:03: Hast du gerade schon eigentlich die Antwort auf alles gegeben?

00:20:06: Ehrlich gesagt ist es mir egal.

00:20:07: Hauptsache ist das Hotel.

00:20:08: Das ist meine Antwort auf die heutige Folge.

00:20:11: Schön, das war die kürzeste Episode von Haltung.

00:20:14: bitte danke Weißt du, ich glaube am Ende zeichnet sich Expertise auch dadurch aus dass man Dinge nicht unnötig lang macht sondern auf den Punkt kommt.

00:20:22: und in Zeiten in denen wir nicht mehr hundertvierzig Zeichen bei Twitter haben ist es doch total wohltutend ein Podcast von ca.

00:20:28: elf Minuten zu haben indem alles gesagt ist.

00:20:31: Ist das Motto meines Newsletters?

00:20:33: Kurz halten keine Labber!

00:20:36: Schön kannst so die erhitzten Gemüter nachvollziehen.

00:20:40: eine Kathrin

00:20:42: Ja und nein.

00:20:43: Ich glaube, ich fange mal direkt mit einem Paradox an was mich dabei extrem beschäftigt und ich weiß unser Podcast heute heißt Haltung zeigt, ich habe aber keine abschließende Haltung dazu.

00:20:51: das ist ja vielleicht auch mal ganz nett.

00:20:53: Und zwar gibt es dieses Problem von wir wissen dass Menschen KI generierte Texte nicht unbedingt gut finden vor allen Dingen im Journalismus.

00:21:02: Wenn sie aber nicht wissen dass ein Text von KI geschrieben wird finden Sie den besser Und das finde ich total erstaunlich, gab es zuletzt zum Beispiel ein Experiment von der New York Times.

00:21:12: Die haben das ausprobiert und die Leute fanden die generierten Texte besser.

00:21:17: Das heißt wir haben hier so'n Problem wo sich die Frage stellt ist das nur gerade eins?

00:21:22: Weil die Leute nicht wissen was KI genau bedeutet dass das auch nicht unbedingt bedeutet dass sie auf den Knopf drücke und einen Text dabei rauskommt der überhaupt nichts mehr mit mir zu tun hat und da können wir gleich mal darüber sprechen gibt's ja noch tausend Zwischenstufen die ich mit KI benutzen kann Aber das heißt, dass ist tricky.

00:21:36: Was ich absurd finde an dieser gesamten Debatte und die geht ja weiter hinzu, dass es jetzt einen riesigen SLM-Spiegel gibt.

00:21:43: Wir benutzen NullKI und so weiter.

00:21:44: Und was mich also zwei Aspekte stören mich daran.

00:21:48: Erstens Schlechte und mittelmäßige Texte sind kein KI Problem.

00:21:53: wir haben seit KI einfach nur mehr davon.

00:21:55: Also wir haben quantitatives Problem.

00:21:58: Ich beschäftige mich seit zehn Jahren mit nichts anderem und kann sagen Gelaber Floskeln usw.

00:22:03: gab's schon immer.

00:22:05: Ich würde sogar sagen, manche Leute die bisher gar nicht schreiben konnten den tut KI ziemlich gut und wir sehen es ja auch ne?

00:22:10: Die Leute finden das teilweise auch gut!

00:22:13: Das ist also Punkt eins.

00:22:14: Deswegen kann ich die ganzen Diskussion über woher erkenne ich einen KI-Text an?

00:22:18: Bindestrichen was übrigens Gedankenstriche sind nur noch so Kommentare bei Instagram.

00:22:23: Oh dieses Posting ist ja von KI geschrieben.

00:22:25: jetzt entfolge ich dir welch alles total unsinnig.

00:22:28: ich bin dafür ein Text nach der Qualität zu bewerten.

00:22:32: Und dann ist der zweite Punkt so, die Leute tun ja so als ob vor KI also Mario Vogt hat vor KI auch nicht seine Rede selber geschrieben.

00:22:41: Ich glaube das ist vielleicht vielen nicht klar.

00:22:43: plus im Journalismus es ist jetzt auch nicht so habe ich gestern auch drüber nachgedacht.

00:22:47: jeder Auslandschorie macht nichts anderes als anderleute Texte zusammenzufassen.

00:22:52: sind wir mal ganz ehrlich nicht alle Aber viele so.

00:22:56: Also das heißt, es wird aus einem Bild vermittelt von früher haben wir an jedem Text sechzehn Tage Rom recherchiert und den dann geschrieben nach bestem Wissen und Gewissen usw.

00:23:04: Das ist glaube ich so eine Arroganz, die mich an der Debatte gleichzeitig stört Und ich find's super wenn wir endlich mal anfangen würden über die Qualität von Texten zu sprechen und beispielsweise auch über Gastbeiträge zu sprechen.

00:23:15: Warum haben wir überhaupt Gaspräteriege von PolitikerInnen in einem journalistischen Medium?

00:23:19: Das is für mich reine PR.

00:23:21: Ich weiß für euch beide super, aber aus journalistischer Sicht sehe ich da keinen journalistischen Mehrwert.

00:23:25: Ich würde dann lieber ein kritisches Interview beispielsweise lesen.

00:23:28: Das heißt ja werden auch super viele Sachen miteinander verwischt plus letzter Punkt die Leute oder... Es gibt auch einen Unterschied, ob KI nutze oder ob ich KI nutzte.

00:23:37: Nutze ich KI zum Beispiel meinen Text zu Challengen?

00:23:40: Nutze sich den um einfach neuen Texts zu generieren mit Inhalten von einer anderen Person?

00:23:44: Ich werde jetzt gerne mal ein Case noch als letztes aufbringen.

00:23:47: es gibt seit gestern vorgestanden die Debatte darum dass die tolle Journalistin Eva Wolf-Angel einen LinkedInbeitrag gemacht hat mit super tiefgründigen Zahlen zu einem KI Tool und von einem anderen Journalisten plagiiert wurde der dann behauptet hat das das seine KI war die also wortwörtlich abgeschrieben hat.

00:24:07: Und das ist natürlich eine Nutzung der KI, die ethisch ein riesiges Problem ist ne?

00:24:10: Ich nutze einfach Texte von anderen Leuten und mit meiner KI schreib ich sie dann so'n bisschen um und hab überhaupt keinen eigenen Inhalt mehr da drin!

00:24:19: So...und jetzt komme ich auch mal mit meinem Monolog zum Ende.

00:24:22: Aber das macht doch KI permanent, dass die Texte vom anderen Leuten letztendlich nutzt.

00:24:26: Also es ist ja doch ...das ist doch das Wesen der KI.

00:24:29: Dass Sie Ihr Wissen aus Quellen speist und genau das dann wieder auswirft

00:24:33: Ja, nein kommt darauf an wie ich es nutze.

00:24:35: Also ja aber beispielsweise ist für mich eine gute KI-Nutzung das schon immer noch die Idee von mir selber beispielsweise dabei ist.

00:24:42: also dass wäre mal mein erstes Kriterium ne?

00:24:44: Dass sich inhaltlich schon immer eine Grundidee mitgeben muss oder vor allen Dingen meinen Ton definiert.

00:24:51: Also irgendwo wenn wir jetzt mal nicht Super maschinell erstellten Spielbericht nach der Kreisliga sprechen sondern von Inhalten, von persönlichen Inhalten dann muss für mich für einen guten Inhalt immer noch dabei sein dass irgendwas von mir kommt.

00:25:02: Also einer meiner sozusagen Wichtige Merkmale ist erstmal selber denken und dann KI nutzen.

00:25:09: Und wenn ich aber natürlich einfach nur Ideen von anderen nehme, die dann als meine eigenen ausgebe – das ist ja auch noch mal was anderes wie ich lasse – gibt der KI meine Idee und lasst jetzt zum Beispiel den Text inhaltlich schreiben.

00:25:21: Also sie müssen wir doch so krass differenzieren, was wir da eigentlich genau machen.

00:25:24: Dann sag' ich der KI einfach nur schreib einen Text zu Thema Y. Ja, da sehe ich jetzt auch keinen Mehrbett drin!

00:25:32: Du hast ja... Genen gesagt.

00:25:36: Es ist hier vollkommen egal, es war authentisch und das macht's am Ende aus!

00:25:40: Und jetzt sprichst du davon dass die eigene Idee letztendlich ausschlaggebend dafür ist ob etwas zumindest das Potenzial hat gelungen zu sein?

00:25:51: Was macht denn eine einen guten Artikel aus?

00:25:56: also ist es die Authentizität?

00:25:58: Ist es der eigene Gedanke?

00:25:59: ich weiß Wir werden jetzt wahrscheinlich hunderte von Newslettern von dir versuchen auf eine Minute zusammenzufassen, wenn es so einfach wäre das Zusammenzufassen.

00:26:07: Aber was macht einen guten Artikel aus unabhängig von KI?

00:26:14: Also erstens er hat eine eigene Idee die nicht ich meine schon tausendmal gelesen haben also wirklich einen guten Gedanken drin.

00:26:22: und dann das zweite der kutsche Gedanke kommt früh Woran die meisten Texte kranken, ist erst mal extrem viel gelaber.

00:26:29: Und dann so ein Abstand sieben kommt vielleicht mein eigener Gedanke.

00:26:32: und das dritte ist halt Zielgruppen denken.

00:26:34: Die meisten Textes sind geschrieben.

00:26:36: ich was mich interessiert, was meine Forderung ist, was ich von der Politik möchte usw.

00:26:42: Was hat man gegenüber für ein Problem?

00:26:43: Wie kann ich das lösen, ist ja relativ simpel eigentlich.

00:26:45: oder wie kann ich ihn zum Nachdenken bringen und so weiter.

00:26:48: Aber das meiste ist in meiner Arbeit super basic wirklich sowas wie guck dir mal den ersten Absatz rein, der nicht einen Rauschmeister kann ich den komplett streichen.

00:26:56: und dann kommt eigentlich meine gute Idee.

00:26:57: also wenn wir jetzt mal vom sprachlichen drauf schauen.

00:27:02: Und du hast ja auch gesagt Mario Vogt hat ja auch Vorstellung von KI seine Aspekte, seine Reden, seine Artikel nicht selber geschrieben.

00:27:11: Ghostwriting ist ja wirklich das Normale von der Welt.

00:27:14: Also wenn wir glauben, dass ein Friedrich Merz irgendwo steht und aus dem Stehgreif eine Rede hält hat es recht wenig mit der Realität zu tun.

00:27:25: Ist in einem KI-Text von Mario Vogt mehr Mario Vogte drinnen unter Umständen als in einem Text ohne KI?

00:27:32: Kommt drauf an, wir kennen nicht das Setup.

00:27:34: Also mein Set-Up ist beispielsweise... Ich hab der KI, ich hab einen Ordner mit allen meinen allen Newsletter folgen.

00:27:40: Das heißt wenn sie jetzt auf der Basis einen neuen Newsletter schreibt dann steckt da ja hundertprozentig ich hin drin.

00:27:46: Dann habe ich meine gesamten Texte analysiert und ein Voice daraus erstellt.

00:27:50: D.h.,

00:27:50: dass ist ein Set Up!

00:27:52: Das wäre so.

00:27:52: das eine Extrem, das andere Extrem ist.

00:27:54: Ich drück einfach auf den Knopf und sag schreib ne Rede zum Holocaustgedenktag sozusagen.

00:27:59: Deswegen irgendwo dazwischen liegt es halt ja Und es kann sein dass da sogar mehr drin hin mehr drin steckt wenn sie ihn vorher mehr interviewt haben oder mehr von seinen eigenen Inhalten Gedanken da reingepackten.

00:28:08: das wissen wir aber nicht.

00:28:11: Warum glaubst du stören sich Menschen daran?

00:28:15: Dass ein Text den wir in einem journalistischen Medium sehen lesen Wahrnehmend mit KI fabriziert sein könnte.

00:28:24: Also was ist eigentlich das Problem?

00:28:27: Ehrlich gesagt, dass es mir auch ein Rätsel... Ich erkläre es mir vor allem damit, dass erstens eine neue Technologie ist die wir noch nicht so lange kennen.

00:28:34: Die Leute stellen sich das wirklich so vor.

00:28:36: ich drück hier auf einen Knopf und ich bekomme gar nicht... Jetzt fliegt immer ein Mikrofon auseinander und ich bekommen gar nicht die Gedanken von einer Person mit.

00:28:45: Sondern ich habe da quasi ein Computer der mir antwortet Und ich glaube die Leute denken zum Beispiel an KI Chatbots.

00:28:50: Jeder von uns war schon mal in so einem Service-Hotline drin und ist total verzweifelt daran, weil die Leute haben, glaub ich, die ganze Zeit das Gefühl, ich rede eigentlich nur noch mit Chatbots.

00:28:59: Und jetzt red' ich auch noch mit chatbots auf LinkedIn.

00:29:02: also ich glaube viele Leute machen halt viel Unsinn mit KI.

00:29:05: Also das sehe ich auch total!

00:29:07: Das schreckt die Leute halt total ab.

00:29:08: Ich glaub dass es der Punkt eins und er Punkt zwei ist.

00:29:11: Die Leute hatten ja vorher schon ein Vertrauensproblem in den Journalismus und in die Politik.

00:29:15: Ich glaub überhaupt nicht, dass das irgendwas Neues ist!

00:29:18: Es ist jetzt nur ein neues Ventil – jetzt find ich das auch noch blöd.

00:29:21: Das was ich vorher eh schon dachte, der ist nicht authentisch und jetzt nutzt er auch noch KI-Confirmation bei uns.

00:29:25: Das bestätigt sozusagen meine Vorurteile in den Jornalismus oder in ... die Politik, die ich sowieso schon hatte... die aber mit KI vielleicht gar nicht mal so viel zu tun haben?

00:29:34: Es gibt einen Newsletter, den ich sehr lange sehr gerne gelesen habe von Laura Lewandowski.

00:29:40: einige von glaube ich auch unseren Hörerinnen werden sie von LinkedIn kennen, vielleicht auch ihren Newsletter kennen.

00:29:47: Und ich fand es immer sehr spannend dass Sie ganz unten einen Hinweis hat.

00:29:50: dieser Newsletter wird immer noch von mir als Mensch geschrieben.

00:29:54: sinngemäß Ich habe jetzt die Formulierung nicht komplett drauf.

00:30:00: Ich fand das ehrlich gesagt irgendwann mal als Die-Mitglied total super darauf hinzuweisen und dann ist der Newsletter immer selten erschienen und erscheint jetzt glaube ich so alle jubeljahre früher mal wöchentlich.

00:30:11: Und zwischendurch hatte ich diesen Gedanken, als mir das bewusst wurde.

00:30:14: Weil wir merken ja oftmals gar nicht was uns fehlt bis wir dann feststellen dass irgendwo irgendetwas verschwunden ist und ich dachte Mensch Laura wäre es nicht viel cooler wird es der Newsletter mit KI erstellen und er würde dafür öfter kommen weil so wie du es hier gerade gesagt hast mich deine Gedanken interessieren und jetzt nicht ich den Anspruch habe dass du in diesem Format jedes Wort selber irgendwie in deinen Tessature eingegeben hast besseren Zugang zu deinen Gedanken, die ich hier wertschätze und nicht jedes einzelne Wort auf die Goldwaage lege.

00:30:47: Ich glaube ja und nein, weil ich kenne jetzt nicht lauresbewegte Gründe sozusagen.

00:30:52: Aber was wichtig finde daran zu sagen?

00:30:54: In diesem Einzelfall magst du recht haben und gleichzeitig super wichtig die Wälder draußen braucht eigentlich noch mehr Texte.

00:31:01: Also viele Leute haben dieses Gefühl von ich nutze KI um mehr Texten zu erstellen und wie alle wissen wird werden bombardiert Milliardenfach von irgendwie Texten.

00:31:11: Aber was du ansprichst, ist ja total spannend und zwar ein qualitativ hochwertiges Produkt.

00:31:15: Und ich glaube das ist das!

00:31:17: Das ist meine These.

00:31:18: wir werden eine Rückkehr zur Tiefgründigkeit haben, was ja auch Lauras Nussert hat total ausmacht?

00:31:23: Ich glaube dass es der erste für den KI erstmal nutzen würde ist erst mal die Qualität meiner Texte rapide hochzufahren.

00:31:29: Ich glaube die Leute sind sich null bewusst.

00:31:32: Das gilt genauso für Firmen beispielsweise.

00:31:34: Was das für ein Problem wird, dass jeder kann heute einen Positionspapier oder ein politisches Statement Fünfhundert Nusdata pro Woche schicken, siebentausend LinkedInbeiträge.

00:31:44: Alles kein Problem!

00:31:46: Das heißt was ich mich fragen muss ist wie kann mein Text innerhalb dieses Mülls noch bestehen?

00:31:52: Wie kann ich meine Expertise zeigen?

00:31:54: Beispiel wieder dieses Thema von Eva Wolf-Angel.

00:31:57: Sie hatte eine Reichweite, ne Brand und ne Glaubwürdigkeit.

00:32:00: Deswegen wird sie das überleben dass jemand ihre Texte kopiert hat.

00:32:03: Aber viele andere als auch das Thema Personal Branding, auch weil es total das Buzzword ist wird noch viel wichtiger werden.

00:32:09: Wir werden noch öfter sagen müssen okay meine Expertise kommt aus zehn Jahren Erfahrung mit.

00:32:14: wir müssen noch konkreter werden.

00:32:16: dieses ganze gelaber Floskelige und so weiteres wird halt niemanden mehr überzeugen.

00:32:21: Meine Kollegin Kaline Mohr hat gerade einen sehr schönen Newsletter zum Thema Trust Graph geschrieben.

00:32:25: sie hat gesagt ok dass was unseren Algorithmus künftig bestimmen wird ist trustig einer Person.

00:32:31: Also warum sollte ich ihr jetzt glauben zu diesem Thema?

00:32:34: Und ich glaube, das ist das was total relevant wird.

00:32:40: Wenn du sagst die Rückkehr zur Tiefgründigkeit hat es noch irgendetwas mit einem Text zu tun?

00:32:46: oder sprechen wir über den Gedanken und der Text ist im Grunde nur ein Transportmittel um einen Gedanken von A nach B zu bringen.

00:32:53: Also ich glaube wir sprechen vor allen Dingen über Gedanken aber auch diesen Gedanken mal wirklich zu Ende zu denken.

00:32:59: also ich war gestern wieder in dem Workshop über Newsletter, wo ich gesehen habe.

00:33:02: Da steckt ein Gedanke drin?

00:33:04: Der ist dann aber gar nicht zu Ende erzählt.

00:33:05: Das werden dann irgendwie pro Text sieben verschiedene Gedanken angefangen.

00:33:09: Keiner hat mal richtig zur Ende erzählt.

00:33:11: also wir wissen auch aus der Forschung die Leute wollen kurze Texte für Infos und lesen aber längere Texte wenn da wirklich mal was drinsteckt, wenn er wirklich mal Fleisch dran ist.

00:33:19: Also ich glaube viele haben auch einen guten Gedanken, aber führen denen dann gar nichts zu Ende aus.

00:33:24: so Ich glaube das da können wir auf jeden Fall stärker werden.

00:33:32: Jetzt, wo du es ausgesprochen hast an mir selber dahingehend feststelle.

00:33:36: Seitdem ich mit KI arbeite – jetzt seit circa drei, dreieinhalb Jahren – lese ich mehr Bücher weil ich das Gefühl habe dass in dem Buch tatsächlich vielleicht die Tiefgründigkeit vorhanden ist und ich nicht nur irgendwelche Gedanken angeteasert bekomme sondern es ja wirklich dann auch darum geht in eine Welt einzutauchen, die nicht zwangsläufig meine ist.

00:34:00: Ich spreche gerade nicht von Fektionen, sondern auch tatsächlich von Sachbüchern.

00:34:04: Wo man sich eben sehr viel intensiver mit einem Thema auseinandersetzen kann.

00:34:10: Wie siehst du das?

00:34:12: An welchem Zeitpunkt, an welchem Medium kann man eine Grenze aus professioneller Sicht ziehen wenn man nicht über den Journalismus spricht, sondern so wie du und ich in der PR arbeiten?

00:34:25: Wo ist der Einsatz von KI zu vertreten und wo nicht?

00:34:30: Also ich glaube, wir können jetzt viel uns über Grenzen unterhalten und wenn wir in fünf Jahren darauf gucken werden wir über diese Diskussion wahrscheinlich schmunzeln.

00:34:38: Weil es wird kommen!

00:34:40: Ich finde grundsätzlich lustig... Elke du hast vorhin gesagt dass das alles so mit Texten überschwemmt wird die unsere Welt.

00:34:46: dabei muss man ja sagen waren Texte eigentlich out.

00:34:50: also eigentlich ließt ja niemand mehr.

00:34:52: also Leute schaffen vielleicht noch eine Torschwiedercatch zu lesen aber lange Texte gerade und längere Texte niedrigere Aufmerksamkeit spannen.

00:35:00: Also gerade längere Texte wurde eigentlich nicht mehr konsumiert.

00:35:02: Jetzt ist es so, dass uns die KI grade dabei hilft, Texte zu produzieren.

00:35:06: aber eigentlich wird ja der nächste Schritt sein und wir sehen ja heute schon das KI sehr gute Videos erstellen kann, aber da ist vielleicht noch nichts soweit.

00:35:12: Aber in ein zwei Jahren reden wir nicht mal über Texte sondern dann reden wir darüber, dass wir das KI letztlich wahrscheinlich auch diesen Podcast wunderbar für uns mitbild hätte simulieren können oder statt uns hätte und hätten unsere Avatarer schicken können.

00:35:25: Das wird ja kommen.

00:35:26: Deswegen glaube ich, dass es nichts bringt da eine Grenze zu ziehen.

00:35:29: Stichwort Bücher?

00:35:30: Ich glaube das ist zum Beispiel auch trügerisch zu denken ein Buch und sei es ein Fachbuch, das ist jetzt doch wahrscheinlich KI frei.

00:35:37: vielleicht weil die zügleren Buchgeschäfte so sind, dass sie länger bis da Dinge eintröpfeln, weil ein Buch bis zur Zwischenerstellung und erscheinen einfach längere Zeiträume sind.

00:35:47: Aber das wird ja definitiv auch kommen.

00:35:49: Mir fehlt gerade sehr genaue Narbe, aber es gab neulich ein Studie die herausgefunden hat dass grade in Fachmagazinen aus der Wissenschaft ganz viele Fake-Citate auftauchen was natürlich auch darauf stießen lässt, dass da KI am Werk hat und einfach halluziniert hat.

00:36:04: Das heißt wir werden dieses Thema mit unsere ganze Welt irgendwie erfassen.

00:36:07: Deswegen ist ja wahrscheinlich auch diese Diskussion, wo können wir es noch vermeiden?

00:36:12: Müßig.

00:36:13: Um nochmal den Bogen zu schlagen, auch wenn jetzt irgendwie der Spiegel sagt, wir nutzen keine KI.

00:36:17: Ich glaube sie werden diese Grenze kaum halten können.

00:36:20: und ich habe gestern noch ein Podcast gehört vom Deutschlandfunk, wo es auch um KI im Journalismus ging, wo dann jemand sagte, ich nutze KI natürlich zum Sparing aber ich nehme nie was eins zu eins bei Überschriften Ehrlich gesagt glaube ich nicht.

00:36:32: Ich glaube, wenn die KI eine gute Überschrift hier eins zu eins anbietet, dann nehmen Leute sie auch, wenn sie es vielleicht nicht eingestehen wollen und da sagt ihr jemand ist nicht vielleicht die entscheidende Frage Wo ist uns KI-Einsatz unangenehm?

00:36:45: Ist das nicht der Seismograph.

00:36:46: also wo wollen wir's nicht zugreben weil es uns unangênem ist?

00:36:49: Und wo ist es uns egal, wenn jemand weiß dass er mit KI erschienen ist?

00:36:52: Das ist für mich aktuell noch die Grenze.

00:36:53: Es gibt momentan noch so ein Gefühl der Ehrenrührigkeit.

00:36:56: Ich glaube das wird sehr bald verschwunden sein.

00:37:01: Anna-Kathrin, wie machst du das?

00:37:02: Ich meine, du publizierst mindestens ein Newsletter die Woche.

00:37:07: Und das ist ja auch nicht nichts!

00:37:09: Sondern da stecken hier wirklich ganz viele kondensierte richtig tiefe Gedanken und eine Tiefe auseinandersatzung meiner Güte mit der Sprache drin... Wie machst Du das?

00:37:25: Lässt es dir von Kathir helfen?

00:37:27: die ihr von KI manchmal die Arbeit abnehmen.

00:37:31: Wie viel Tiefgründigkeit von einer Kategorie steckt in der Newsletter?

00:37:35: Also ich glaube, die Tiefkündigkeit vor mir steckt da immer drin... Ich glaub' ich hab diesen großen Vorteil.

00:37:41: das Newsletter gestartet hat lange vorki.

00:37:43: Das heißt es Konzept stammt von mir!

00:37:46: Die ersten zweihundert Folgen stammen komplett von mir weil ich glaube die heutige Generation wird sehr schnell den Shortcut nehmen und auch so schnell eine mittelmäßige Idee von der KI mal mitnehmen.

00:37:56: aber das heisst Meine DNA ist total klar.

00:37:59: Ich habe zwei Sachen gemacht, was ich eben schon gesagt hab.

00:38:01: Ich hab einmal komplett meine Struktur und den Inhalt von der KI analysieren lassen, daraus eine Art Masterprompt entwickelt, das heißt die KI weiß ganz genau wie mein Neusetter aufgebaut ist.

00:38:10: Das ist eine, dass ich meinen Stil komplett analysieren lasse und würde sagen, die KI kommt zu achtzig Prozent dran und wenn ich morgens schlecht geschlafen habe, ist sie stärker als ich.

00:38:19: also manchmal schreibt in Text und denkt so Boah geil, das klingt total nach mir hätte ich nicht so gekonnt um diese Uhrzeit.

00:38:24: Was ich nicht mache ist, ich drück auf den Knopf und da kommt eine neue News-Hat Erfolge raus.

00:38:27: Sondern meistens ist es so... Ich fang an zu schreiben, ich komm nicht weiter, dann frag' ich die KI!

00:38:34: Ich hab schon geschrieben mir fällt keinen Einstieg ein, dann lass dich die KI schreiben oder mir fehlen starke Beispiele.

00:38:39: So bei sowas lasse ich mir total oft helfen aber auch.. Ich guck da nochmal drauf und schreib dann auch noch mal relativ viel um.

00:38:47: Wir wissen auch aus Studien Texte sind stärker, wenn wir selber schreiben und dann die KI drauf gucken lassen als wenn wir die KI schreiben lassen.

00:38:55: Und dann die überarbeiten.

00:38:56: man kennt ja selber einen mittelmäßigen oder schlechten Text besser zu machen ist quasi unmöglich.

00:38:59: das heißt wir werden immer zu nah dran bleiben.

00:39:02: Das heißt ich versuche es eigentlich zu vermeiden mir jetzt den ersten Entwurf geben zu lassen und dann noch daran rumzubasteln sozusagen sondern erst mal ich schreibe was selber dann lass ich mir noch mal helfen.

00:39:12: Das heißt, es gibt Texte geben die sind null Prozent von KI.

00:39:15: zur Texte gebt.

00:39:15: hat sich eine gute Idee?

00:39:16: oder ich hatte zum Beispiel ne alte Folge und will den neues Format mal bringen.

00:39:20: also auch dafür nutze ich das total viel.

00:39:21: was heißt da steckt immer Ich denke immer noch drin aber ich habe da schon ein Fehler gemacht.

00:39:25: ich hatte dann mal so Beispiele wo ich beim abschicken gemerkt hab dem überhaupt keinen Sinn ergeben Aber die klangen gut, ne?

00:39:31: Aber was ich immer gebraucht habe ist meine Expertise um das beurteilen zu können.

00:39:36: Also aktuell ich glaube dass wir uns immer klar machen Ist die KI extrem gut um unsere stärken, stärker zu machen.

00:39:41: Also das heißt ich plus die KI also eins fürs eins ist dann nicht zwei sondern manchmal sieben weil ihr noch eine geile Idee hat und sagt ey mach noch fünf andere Newsel der Folgen dazu oder irgendwie richtig coole Beispiele auf die ich selber nicht bekommen werde so dass es dann irgendwie schon irgendwann fast exponentiell.

00:39:55: aber könnte jetzt jemand anders selbst mit den Promps usw mich simulieren?

00:40:00: probably not so als würde nie das dabei rauskommen was ich irgendwie habe.

00:40:05: und das ist glaube ich so mein Set up, aber ich hab auch schon irgendwie so E-Mails bekommen mit so.

00:40:10: Oh diese Folge war wohl KI generiert und das war sogar lustigerweise eine Folge wo ich vorher nachher Vergleiche gemacht habe aus Workshops also wirklich alles original Quellen

00:40:18: usw.,

00:40:20: Aber die Person hat daran erkannt in Anführungszeichen weil ich eine bestimmte Art von Emojis verwendet hab Und an dem Zeitpunkt sind wir angekommen Wo die Leute das interessieren und gar nicht dieser total exklusive Original Inhalt.

00:40:33: Super spannend was du sagst.

00:40:35: Ich wird euch mal bitten, dass ihr euch für eine logische Sekunde zurücklehnt und einem sozialen Experiment versucht zu folgen, das sich meinem Kopf abspielt.

00:40:46: Jetzt sind wir alle keine neuen Jahre alt mehr!

00:40:48: Und wir haben über die vergangenen Jahre – und sieh man in deinem und meinem Fall auch Jahrzehnte im Berufsleben – so was wie ein eigenes Tier entwickelt.

00:40:57: Eine Kathrin du eben mit diesen zwei Hundert Episoden, die du wirklich komplett selber getextet fabriziert und vor allem durchdacht hast.

00:41:04: Mein Sohn ist neun und der wächst auf in einer Welt, in der er gar nicht weiß ob irgendetwas mit KI fabriziert ist oder nicht.

00:41:15: Und das ist ihm auch total egal weil für ihn es spannend bin ich gut unterhalten und lerne ich was daraus.

00:41:22: Das sind so die zwei Kriterien, die für ihn erfüllt sein müssen damit er content-spannend findet ohne dass er weiß, dass das überhaupt als Content klassifiziert wird eher nun in einer Welt aufwächst, die sehr viel KI-generierten Content hat.

00:41:40: Wird dann nicht sein Stil den er ja auch nicht in einem Vakuum entwickelt sondern der ja von äußeren Einflüssen in irgendeiner Weise bedingt ist?

00:41:51: wird dieser Stil denn nichts wangsläufig so klingen wie man eben als KI klingt mit Gedankenstrichen und Smiles die auf KI hindeuten?

00:42:01: und selbst wenn er dann vielleicht irgendwann zu Hundert Prozent selber schreiben und Dinge zur Papier bringen wird oder in die Testatur hauen wird, wird es klingen wie KI ohne das KI am Werk ist?

00:42:12: Weil die KI ihn letztlich dazu gebracht hat zu formulieren wie KI.

00:42:19: Ja hundertprozentig aber auch wieder an der Stelle... Das ist auch kein neues Problem!

00:42:24: Habt ihr mal Texte von Juristinnen gelesen?

00:42:26: Die klingt auch alle exakt gleich weil sie das von anderen Juristinnen gelernt haben.

00:42:33: Also auch da haben wir, das Ding Stil war noch nie völlig frei von.

00:42:37: ich persönlich hab meinen eigenen Stil sozusagen, sondern ich kann immer im Workshop sagen wer genau was studiert hat so.

00:42:43: Das heißt dass ist der eine Punkt

00:42:45: aber

00:42:45: das manche eben schon.

00:42:46: Ich bin total froh, dass ich schreiben ohne KI gelernt habe Weil ich mich da so wie Simon auch durchgequält habe.

00:42:54: Ich weiß, wir saßen damit mit einer Saitel III aus der SH und haben so angemarkt hat.

00:42:58: Welche Stellen wir geil fanden?

00:42:59: Und das dann analysiert!

00:43:01: Dann haben wir unsere ersten Texte geschrieben.

00:43:02: Meinem ersten Text war im ersten Absatz sieben Metaphern drin.

00:43:05: Und ich fand mich super kreativ deswegen.

00:43:07: Dann hat mir jemand Feedback gegeben.

00:43:09: Das waren sehr lange Prozesse zu dem Studio kommen wo ich heute bin.

00:43:13: Meine Befürchtung ist schon auch... dass viele jetzt den Shortcut nehmen sozusagen und sagen okay, ich habe da diesen einen Knopf auf den ich drücken kann.

00:43:22: Das heißt die Disziplin, die es heute braucht seinen eigenen Stil zu entwickeln wird größer sein.

00:43:30: und gleichzeitig wenn ich das schlau mache kann ich mir natürlich krass von KI helfen lassen.

00:43:34: also ich zum Beispiel war total überrascht was sozusagen die KI an meinem Stil analysiert hat.

00:43:40: Also ich wusste gar nicht, dass ich so klinge!

00:43:42: Das heißt, ich kann aber auch die KI nutzen um zum Beispiel einen Text den ich geil finde und gut geschrieben finde mal von der KI analysieren zu lassen und mir sagen sie aus welcher Struktur entstecken denn dahinter?

00:43:51: Weil am Endeffekt ja es gibt Stil und es gibt dann aber auch noch Handwerk Und ich glaube den meisten fehlt aber erstmal das Handwerk bevor sie überhaupt beim eigenen stiel ehrlich gesagt angekommen sind.

00:44:00: So ne also das ist dann auch erst einmal ein bisschen der nächste Schritt.

00:44:02: Das heißt dieses ganze Handwerk kann ich wiederum mit KI viel leichter lernen.

00:44:07: Also selbst ich, die sich seit fünfzehn Jahren damit beschäftigt, denkt manche so, das sind irgendwie geile Zitate so?

00:44:12: Aber warum sind sie eigentlich so gut?

00:44:14: Dann schicke ich dir der KI und sag mal, analysier das mal!

00:44:16: Warum ist es gut?

00:44:16: Da sagt ihr mir ja, da ist eine Parallelstruktur... Und dieses und jenes, wo ich denkst, war ja schlau.

00:44:22: Jetzt weiß ich, warum das gut klingt.

00:44:24: Ich habe eine Frage, weil du hast gerade eine Formulierung verwendet in Bezug auf Simon und dich, nämlich dass durchgeackert und durchgearbeitet.

00:44:35: Kollegin von mir hat vor ein paar Tagen, als wir über den Einsatz von KI gesprochen auch das Wort erarbeiten genutzt um diese Differenzierung zu treffen zwischen ich fabriziere einen Text und ich habe etwas durchdacht.

00:44:52: Ich hab mir etwas erarbeitet.

00:44:55: ist das vielleicht der Kern unserer Diskussion die wir gerade in diesem Bereich führen.

00:45:01: Ich mein, Friedrich Merz als Bundeskanzler sagt wir Deutschen müssten wieder alle mehr arbeiten.

00:45:08: und ist nicht da eigentlich Kern dass wir letztendlich diese Werthaltigkeit in diesem manuellen Prozess sehen bzw.

00:45:19: sehen wollen beziehungsweise ihn darauf projizieren aber eigentlich verkennen das wir schon sehr lange in einer Welt leben in der man über Abkürzungen auch zu einem gewünschten Ergebnis kommen kann wenn man es schafft schneller zu denken, schneller zu arbeiten und wir auch nicht mehr irgendwie Zeit als Maßstab ansehen wollen für ein gutes Ergebnis sondern das gute Ergebnis.

00:45:40: Und letztendlich glauben wenn ich acht Stunden auf meinem Hosenboden sitze am Tag dann habe ich meine Pflicht erledigt.

00:45:48: Aber eigentlich geht es hier nicht um die acht Stunden, sondern darum was am Ende dabei rauskommt.

00:45:53: Und eigentlich geht das vielleicht ja nicht um den Einsatz von KI, sondern dafür dass am Ende ein guter Text steht ganz gleich ob ich KI genutzt habe oder nicht?

00:46:01: Ich glaube ist es vor allem das was du gesagt hast mit dem Durchdenken und ich glaube das Problem hatten wir schon vor KI und jetzt wird's aber noch mal wichtiger wirklich einen Thema komplett zu durchdenken.

00:46:11: Das ist auch das was ich mit der Tiefgründigkeit gemeint habe.

00:46:14: also die Frage ist ja auch wozu nutze ich beispielsweise die Zeit die mir KI schenkt?

00:46:18: In vielen Firmen geht es darum, Leute rausschmeißen und produktiver werden.

00:46:21: Aber wenn ich jetzt mal als einzelne Person von mir aus gehe, würde ich erstmal sagen nutze die Zeit um noch schlauer zu werden, um dich weiterzubilden, um gute Gedanken zu haben... Und die KI zum Beispiel hilft mir krass!

00:46:32: Die gesparte mir krasse Zeit bei der News-Eterstellung, die ich aber nutzen kann, um mich irgendwie einzulesen in andere Themen usw.. durchdenken und mal wieder einen schlauen Gedanken zu haben.

00:46:42: Und auch nicht so denken, die Welt braucht jetzt den fünfundundneunzigsten LinkedIn-Beitrag zum gleichen Thema.

00:46:48: Sondern ich brauche mal wieder ein originären Gedanken.

00:46:50: Also wann habt ihr das letzte Mal einen origineeren sehr, sehr schlau neuen Gedanken?

00:46:55: Irgendwann im LinkedIn-Posting beispielsweise gelesen.

00:46:57: Ich glaube also... Das ist auch das was Leute später absetzen wird!

00:47:01: Ob dann da KI mit dem Spiel war oder nicht um mir beim Schreiben oder auch beim Denken.

00:47:05: Ich kann es ja schon noch einmal nutzen solange ich glaube diesen ersten Gedanken selber hatte.

00:47:12: Was würde denn jetzt passieren, wenn du Verlegerin vom Spiegel und vom Manager-Magazin und vom, ich meine auch Harvard Business Manager wärst?

00:47:23: Wie würdest du die redaktionellen Leitlinien definieren?

00:47:27: an welcher Stelle dürfte KI genutzt werden, an welchen nicht?

00:47:32: wo wird es so vielleicht auch die KollegInnen in der Redaktion ermutigen KI zu nutzen?

00:47:39: Also ich glaube, zwei verschiedene Sachen.

00:47:40: Erst mal total einfache Antwort ist um ihre Texte Challenges zu lassen und zur Redigatur zu nutzen usw.

00:47:48: Ist immer eine Nuen so?

00:47:50: Ich glaube das unterschätzt ein Totalvieh und auch gerade im Spiegel würde das total gut tun Was ich nicht machen würde... also wenn ich auch... ich habe mal irgendwo gelesen, ich weiß nicht ob es stimmt Die haben das in zwei Stunden entschieden, die haben zwei Stunden diskutiert und dann eine neue Live-Linie gemacht.

00:48:02: Das finde ich fatal bei dem Thema.

00:48:04: was mich zum Beispiel erst mal interessieren würde ist mal tiefgründiger da reinzugehen.

00:48:09: Wir hören ja immer, Leute stört das mit den Kitekten.

00:48:11: Stimmt das wirklich?

00:48:12: Was sind das für

00:48:12: Studien?".

00:48:13: Ich würde mal meine Leser selber befragen und mit denen darüber sprechen.

00:48:15: Ich glaube, dass ist der Schritt, den ich erst einmal davor gehen würde!

00:48:18: Also wir ziehen auch ganz viele Schlussfolgerungen aus sehr viel gefühlten Wahrheiten.

00:48:22: Aber ich glaube, das ist der schritt ein so... Weil ich find's gar nicht so einfach.

00:48:26: Ich bin jetzt auch nicht, dass es dahin gehen würde und sagen würde macht alles mit KI Und die Leute haben dann keinen Bock mehr auf uns ist mir scheißegal ne?

00:48:32: So einfach ist das ja auch nichts sondern ich glaube erst mal diesem Gefühl nachgehen.

00:48:35: stimmt das eigentlich überhaupt?

00:48:37: was stört die daran?

00:48:38: und so weiter.

00:48:38: Das ist glaube ich da eine Schritt den ich erst mal machen würde bevor ich irgendeine Entscheidung treffen würde und vor allem wird keine Entscheidung innerhalb von zwei Stunden treffen zu so einem Fundamentalen Thema.

00:48:50: Das klingt nach einer sehr ambivalenten Haltung.

00:48:56: Ich wünschte, ich könnte da eine einfache Nein-Antwort geben.

00:48:59: Aber wir leben in einer Welt, die alles schwarz

00:49:01: und weiß ist?

00:49:02: Was machen wir denn damit?

00:49:04: Wir kriegen es nicht mehr aus!

00:49:06: Auch Redaktionen, die ihren Journalistinnen vorschreiben, nutzt keine KI.

00:49:10: Auch da wird's passieren.

00:49:12: Und ich finde sie auch gut.

00:49:13: Also wenn wir jeden Tag davon lesen wie Medienhäuser einsparen und Stellen streichen, werden dann gute JournalistInnen z.B.

00:49:19: mit KI schneller recherchieren können.

00:49:20: Wir haben ihn ja früher auch nicht verboten das Telefon zu benutzen um beim Bürgermeister anzurufen anstatt hinzulaufen, wie man es vor der Erfindung des Telephones vielleicht noch machen musste.

00:49:29: Und jetzt gibt's eben mit KI auch nochmal Möglichkeiten zu recherchieren und wir reden jetzt natürlich auch gerade von einem Status quo den die KI jetzt hat.

00:49:35: also KI Texte werden ja auch besser, KI Recherchen werden auch besser werden.

00:49:39: ich habe zwar die Sorge dass dann immer mehr Mittelmaß wiedergekäut wird weil noch zärt die KI eben vom menschlichen Denken AK davon, dass die zwundert Menschen gemachte AK-Made Newsletter analysieren kann.

00:49:53: Wenn du tausend Newsletter hast sind halt schon achthundert mit KI gemacht.

00:49:57: Das ist vielleicht in deinem Fall weil du dir noch Mühe gibst nicht so das Problem.

00:49:59: aber wir werden halt die KI wird halt irgendwann sich aus KI speisen und dann wird vielleicht noch mehr Mittelmaß wiedergekäut.

00:50:05: Vielleicht ist die KI aber inzwischen auch so viel besser, dass uns das gar nicht mehr stört.

00:50:09: Also, ich glaube das ist ... Wir wissen nicht wohin der Weg geht.

00:50:13: Und ich glaube nur dass es also wäre sich jetzt eine Redaktion die jetzt quasi KI aussperrt.

00:50:17: Ich glaube das wird nicht lange halten.

00:50:20: Ich glaub die Realität ist einfach eine andere.

00:50:23: Ich sehe ja eine riesen Chance in KI nämlich dass wir uns mit der Qualität von Texten mal beschäftigen sozusagen weil was ich immer sehe ist Leute kommen zu mir und sagen ich bin eh schon unzufrieden mit meinen Texten lass uns die jetzt mal automatisieren!

00:50:34: Das ist ja jetzt mal außerhalb vom Journalismus der status quo ne?

00:50:38: Ich sehe eine riesige Chance, die jetzt mal zu definieren.

00:50:40: Was sind denn die Qualitätskriterien für meinen Text?

00:50:43: So hat der Spiegel das eigentlich schon einmal gemacht und ich das weiß.

00:50:45: dann kann ich ja zum Beispiel auch sagen ist der Text der mithilfe von KI erstellt wurde eigentlich einer den nicht gut oder schlecht finde momentan sondern dass er alles völlig gefühlte Sachen was sich gut und schlecht finde und so weiter.

00:50:56: aber auch viele ich bin ein super vielen Unternehmen die haben nie definiert was ist für uns einen starker Blockbeitrag was ist es für uns ein starkes LinkedIn Posting was muss welche Kriterien muss erfüllen usw.

00:51:05: Und ich sehe gerade Ich frage dann Leute zum Beispiel auch für Prompt so, warum schreibst du eigentlich einen Bollackbeitrag?

00:51:11: Müssen die zehn Minuten drüber nachdenken.

00:51:13: Die Frage habe ich mir eigentlich noch nie gestellt.

00:51:15: Denke ich super gut dass wir über Prompt sprechen werden.

00:51:17: stellen wir uns mal diese Fragen wäre es meine Zirkruppe was ist das hier von meinem Text Und so weiter.

00:51:21: Weil wir mal ganz ehrlich sind, wenn wir jetzt mal vom Spiegel weggehen, weil es ist ja überhaupt nicht der Case für die meisten hier in Deutschland, ist doch erstmal das ganz einfache Mittel.

00:51:29: Wir müssten erst einmal wieder über Texte sprechen und Textqualität und dann kann ich da KI draufschmeißen und ich glaube, dass es aber ... Ich find's ja mega, dass wir endlich über Textqualitätssprechen!

00:51:36: Aber bitte nicht über Gedankenstriche und diese und jene Formulierungen.

00:51:41: Vor einer guten halben Stunde als wir angefangen haben uns mit diesem Thema auseinanderzusetzen, da hast du ganz zu Beginn gesagt wichtig ist ob ein Text authentisch ist oder beziehungsweise ob eine Aussage authentisch.

00:51:54: Und wenn das der Fall ist, dann ist die auch egal, ob KI im Einsatz gewesen ist oder nicht um da jetzt vielleicht eine Klammer zu machen.

00:52:02: Bleibst du dabei?

00:52:04: Ja, hundertprozentig und ich will auch noch dazu sagen... Das ist ein Problem sozusagen, was ist authentisch auch zum Beispiel für viele CEOs und so weiter.

00:52:13: Also ich sehe so viel Link in dem Beitrag.

00:52:14: da könntest du den CEO und die Branche einfach streichen weil die Floss geliesst sind usw.

00:52:18: Das heißt das finde ich eine spannende Frage, die sich jeder auch mal selber stellen sollte.

00:52:22: Was ist eigentlich eine gute Idee von mir?

00:52:24: Was ist mein Style?

00:52:25: Ich glaube wenn ich nach Hause gehen würde, dass das so eine Frage, wie viele Gäste leicht beantworten können.

00:52:29: So was ist ein authentischer Text von mir eigentlich?

00:52:33: Vor gut.

00:52:35: Das heisst wenn wir diese Diskussionen Betitien wollen würden und wenn wir jetzt nach einem Titel für diese Episode suchen würden.

00:52:44: Vorschlag A von Menschenhand oder von Menschengehörn, nämlich von dir Anna-Kathrin.

00:52:49: Rückkehrt zur Tiefgründigkeit?

00:52:51: Oder Vorschlag B von mir viel Lärm um nichts?

00:52:55: Also ich wäre für die Tiefkündigkeit... Weil ich natürlich als Textexpertin sagen würde, viel lernen um nichts hat sehr viele allgemeine Wörter die mir nicht sehr viel sagen.

00:53:03: Die Tiefgründigkeit ist ein Technik konkreter.

00:53:05: ja ich analysiere es hier jetzt einmal direkt durch.

00:53:08: Rück jetzt zur Tief-Gründigkeit würde mich jetzt auch den Nominalstier dran stören.

00:53:11: also vielleicht kriegen wir da noch einen Verb rein.

00:53:12: so das werden jetzt noch meine kleine Hausaufgabe an uns.

00:53:16: Cool!

00:53:17: Vielen vielen Dank für diese sehr... Nicht nur ambivalente Auseinandersetzung.

00:53:24: Ich glaube, die Ambivalenz oder Ambiguität würde uns an ganz vielen Stellen gar nicht schaden und wenn wir versuchen würden, nicht einfach nur zu sagen damit habe ich ein krasses Problem sondern mit einigen Aspekten dieser Diskussion kann ich mich nicht anfreunden.

00:53:38: aber ich sehe darin einen generellen Wert.

00:53:41: Das würde wahrscheinlich unserer Gesellschaft oder wir sprechen dann ja auch gerne gleich von demokratiegefährtenden Situationen... wäre wahnsinnig gut, wenn wir da einen kühlen Kopf behalten würden.

00:53:53: Auch wenn der Sommer diese furchtbar heißen Temperaturen mit sich gebracht hat.

00:53:57: oder gerade dann eine Katrin dir auf jeden Fall vielen herzlichen Dank.

00:54:01: und euch da draußen die ihr zugehört habt auch vielen dank für fürs Zuhören.

00:54:08: selbstverständlich interessiert uns was ihr über dieses Thema denkt.

00:54:13: Deswegen, wenn ihr in den Kommentaren entweder bei YouTube hier unten oder wer uns nicht bei YouTube anschaut sondern bei Spotify oder einem anderen Podcastplayer hört im Kommentar, wenn die App es erlaubt einmal eure Gedanken mit uns teilen würdet werden wir sehr dankbar und würden uns interessieren, was ihr darüber bedenkt.

00:54:37: Ansonsten schreibt uns eine E-Mail an podcastathyper.partners.

00:54:42: Auch diese E-mail könnt ihr verwenden wenn ihr selbst ein Thema vorschlagen wollt mit dem wir uns dann hier ausführlich beschäftigen Aus der Perspektive der Kommunikation.

00:54:51: Vielen vielen Dank Und bis bald!

00:54:54: Danke

00:54:54: euch!

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